Genug Platz und Höhe: Da muss niemand den Kopf einziehen

Pfarrer Karl Klein spendet den kirchlichen Segen.
Reichlich Platz ist im Inneren des Fahrzeugs. Da braucht keiner den Kopf einzuziehen.
Wegen der Segnungsfeier sind die großen Fahrzeuge auf dem Hof. Vorne das Löschfahrzeug, Baujahr 2009, links das ältere LF aus den 90-er Jahren. Fotos: jj

Solche Mehrzweckfahrzeuge würden immer wichtiger, befand Kreisbrandinspektor Fernsemmer auf einer Feier im Gerätehaus. Die Dichte solcher Autos sei im westlichen Landkreis Weilheim-Schongau noch nicht so ausgeprägt wie im mittleren und östlichen Bereich, ergänzte Fernsemmer. 

Kommandant Johann Deschler – er ist zugleich Kreisbrandmeister für den Bezirk West (Schongau) – erklärte dazu, mit dem neuen Fahrzeug werde man den aktuellen Anforderungen gerecht. Nach mehreren Besichtigungen habe man sich für das Fahrgestell des Fiat Ducato entschieden; geliefert wurde es vom Autohaus Resch in Peiting. Entscheidende Faktoren seien das Platzangebot und die Höhe im Innenraum gewesen. Niemand müsse den Kopf einziehen. 

Mit an Bord sind Laptop, Drucker, Fax und Funkgeräte. An der rechten Seite ist eine Markise montiert, damit Feuerwehrleute entweder im Trockenen bzw. im Sommer im Schatten stehen können, so Deschler. Das Auto, in dem sechs Personen zum Einsatz ausrücken können, kann auch ein Notstromaggregat und eine Gitterbox mit sich führen. Eine Besonderheit ist, dass auf der Rückseite des sechs Meter langen Fahrzeuges die romanische Basilika und die Franz-Josef-Strauß-Kaserne, zwei Wahrzeichen der Gemeinde, als Silhouette angedeutet sind. Gestaltet wurde sie vom heimischen Künstler Paul Ressl.

Der alte Transporter, der aus dem Jahr 1990 stammt und den die Wehr vor 20 Jahren vom Landkreis Weilheim-Schongau übernommen hat, wird verkauft. Gemeinderat Michael Dulisch wird das Fahrzeug in eine Internetbörse einstellen. 

Der neue Transporter, dessen Aufbau von der Firma Furtner & Ammer aus Landau an der Isar stammt, ist eines von drei wichtigen Fahrzeugen der Altenstadter Wehr. Die zwei Löschfahrzeuge – eines aus dem Jahr 2009, das andere aus den neunziger Jahren – standen auf dem Hof – wegen der Feier im Gerätehaus.  jj